Zum Inhalt springen

Hinaus an den Strand will ich gehen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor: Hans Bötticher
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Hinaus an den Strand will ich gehen
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 13
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1910
Verlag: Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: München, Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[13]
Hinaus an den Strand will ich gehen,

Wenn keiner wacht
Das wilde Meer zu sehen
Und die heilige Nacht.

5
Und wieder faßt mich das alte Weh –


Am Strand tanzt ein Boot.
Das lockt mich hinaus in die tosende See,
Fort, fort für immer von Haß und Not,
In die See, in die Nacht, in das Glück, in den Tod.

10
Ich löse das Tau

Und die Freiheit lacht
Hinter Nebel und Grau.
Und ich fahre jubelnd hinaus in die Nacht,
Das Elend fliehend zu Tod und Glück.

15
Einmal nur blick ich zurück.

Da winkt am Land
Eine Freundeshand –

Und wie ich das seh,
Da hab ich vergessen all Haß und Not.

20
Es faßt mich wieder das alte Weh.

Ich wende das Boot
Zurück zum Land
Und küsse die treue Freundeshand.