Zum Inhalt springen

Gute Antwort (Die Gartenlaube 1856)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor: unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Gute Antwort
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 17, S. 232
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1856
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[232] Gute Antwort. Als der Minister von Herzberg den Statistiker, damals hessischen Professor Dohm zu Kassel, in den preußischen Dienst ziehen wollte, und ihm die erste Audienz vor Friedrich dem Großen verschaffte, warnte er ihn, sich nicht durch die durchdringenden Blicke oder durch auffallende Fragen des Monarchen aus der Fassung bringen zu lassen. Die erste, die dieser that, lautete so: „Sag’ Er mir ’mal, wo fängt die Geschichte an?“ Wie auf den Blitz der Donner, erfolgte die Antwort des besonnenen Gelehrten: „Da, wo die Fabel aufhört!“ Er hatte bei Friedrich sein Glück begründet und trat als geheimer Finanzrath in nähere Berührung mit seinem Protector. Wie viel der König, der Staat und die Wissenschaft dadurch gewann, lehrte die Folge.