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Gegen den Sperlingsschaden

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Gegen den Sperlingsschaden
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 11, S. 356 a
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[356] Gegen den Sperlingsschaden. Es giebt kein probateres Mittel, den Spatz von den Erbsen- und Salatbeeten, von den Knospen der Johannisbeeren und der Kirschen fernzuhalten, als unseren gewöhnlichen Zwirnsfaden, in jeglicher Farbe – am besten in der schwarzen. Für die Erbsen und den Salat spannt man ihn an Stäbchen kreuz und quer über die Beete oder zieht ihn die Reihen der Pflanzen entlang, doch in doppelter oder dreifacher Anzahl, damit die Zwischenräume nicht zu groß werden. Die Fäden dürfen nicht zu weit vom Beete entfernt sein – noch nicht handhoch; aber auch nicht zu tief liegen, sonst helfen sie nichts. Und das kommt einfach daher, daß der Spatz von ihnen dann nicht mehr gehindert wird. Er muß mit Kopf und Rücken an die Fäden stoßen – das bringt den pfiffigen Gesellen auf den Gedanken: er könne ins Garn gehen – er flieht und kommt nie wieder. – Bei den Johannisbeerbüschen werden die Fäden von Spitze zu Spitze gezogen. Für höhere Bäume steckt man die Garnrolle auf eine Stange und macht sich so die Arbeit leicht. – Auch von neu angesäetem Rasen sind die Spatzen durch Zwirnsfaden sicher und für wenige Groschen abzuhalten.