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Friedrich Eberhard von Rochow (Die Gartenlaube 1884)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor:
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Titel: Friedrich Eberhard von Rochow
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 41, S. 684
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1884
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[684] Friedrich Eberhard von Rochow. Seit der Geburt des edlen Volksfreundes und Jugenderziehers Friedrich Eberhard von Rochow sind am 11. October dieses Jahres 150 Jahre verflossen. Kaum 15 Jahre alt, trat Rochow in die Garde ein, in der er die ersten Feldzüge des siebenjährigen Krieges mitmachte. In der Schlacht bei Lowositz verwundet, entsagte er jedoch der Militärcarrière und zog sich auf seine Güter zurück. Dort, besonders zu Rekahn, lernte er die Noth der ärmeren Bevölkerung kennen, die ihn mächtig ergriff. Er suchte eifrig zu helfen und brachte nicht geringe Opfer, erkannte jedoch bald, daß materielle Hülfe allein nichts nütze, daß es vielmehr vor Allem nothwendig sei, die geistige Bildung des Volkes zu heben. Dieser Aufgabe widmete er fortan seine ganze Kraft; er schrieb verschiedene, für seine Zeit außerordentlich wichtige Schulbücher, baute auf seinem Gute Rekahn ein eigenes freundliches Schulhaus und bemühte sich unablässig, überall zum Besten des bildungsarmen, geknechteten Volkes thätig zu sein. Seine Verdienste um die Hebung der Volksbildung sind so große, daß ihm noch heute ein ehrendes Andenken gewahrt sein soll.