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Freundliche Nähe

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Otto Ernst
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Titel: Freundliche Nähe
Untertitel:
aus: Siebzig Gedichte
S. 84
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1907
Verlag: L. Staackmann
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Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[84]
Freundliche Nähe.


Geliebter Menschen traute Nähe
Ist wie der Quelle ferner Sang,
Der leis herüberklingt vom Garten
Den schönen Sommertag entlang,

5
Ist wie ein frischer Duft vom Walde,

Den laue Winde hergeweht
Und der von früh bis spät uns labend
Und läuternd duch die Seele geht. –

Oft hör’ ich dich im Hause schalten,

10
Geliebtes Weib; durch Tür und Wand

Vernehm’ ich fernes Lachen, Singen,
Und hör’ ich rauschen dein Gewand;

Mir ist, als fühlt’ ich deine Lippen
Wie Tau auf meiner Wange ruhn:

15
Mein Haupt umschwebt ein selig Glänzen,

Und Segen ruht auf meinem Tun. –