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Französische Weinfälschung

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: r.
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Titel: Französische Weinfälschung
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 50, S. 832
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1884
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
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[832] Französische Weinfälschung. Edle Menschen- und Weinfreunde hatten in der französischen Deputirtenkammer einen das höchste Lob verdienenden Gesetzentwurf eingebracht, welcher die Verfälschung des Weines durch Alkohol verhindern sollte. Die Kammer zog es jedoch vor, diesen Antrag mit 256 gegen 211 Stimmen zu verwerfen, allerdings nach einem vier Tage währenden schweren Debattenkampfe. Es wird also nach wie vor weiter der französische Wein durch kräftigen Alkoholzusatz ver – bessert. Ehre und Dank aber jenen 211 Männern, die der herrlichen Gottesgabe zu ihrem unverfälschten Rechte verhelfen wollten! Möge es ihnen in Zukunft besser glücken und möge ihr Beispiel auch diesseit des Rheines gute Früchte tragen! – r.