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Frühlingsglaube

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Ludwig Uhland
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Titel: Frühlingsglaube
Untertitel:
aus: Deutscher Dichterwald. Von Justinus Kerner, Friedrich Baron de La Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern.
S. 5
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1813
Verlag: J. F. Heerbrandt’sche Buchhandlung
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Erscheinungsort: Tübingen
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Frühlingsglaube.

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!

5
Nun armes Herze, sey nicht bang!

Nun muß sich Alles, Alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.

10
Es blüht das fernste, tiefste Thal.

Nun armes Herz, vergiß der Quaal,
Nun muß sich Alles, Alles wenden.

 Uhland.