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Findel’s Geschichte der Freimaurerei

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Findel’s Geschichte der Freimaurerei
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 41, S. 656
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1867
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Buchempfehlung: Findel’s „Geschichte der Freimaurerei“
Blätter und Blüthen
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Bearbeitungsstand
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[656] Findel’s Geschichte der Freimaurerei. Durch die Verdammungsbulle des römischen Papstes wie der Wiener „Neuen Freien Presse“ ist die allgemeine Aufmerksamkeit wiederholt auf den Freimaurerbund hingelenkt worden. Dieser Umstand mag es rechtfertigen, wenn wir die Leser unsers Blattes auf ein Hauptwerk über diesen Gegenstand hinweisen, nämlich auf die culturhistorisch wichtige und auch sonst interessante „Geschichte der Freimaurerei von der Zeit ihres Entstehens bis auf die Gegenwart. Von J. G. Findel“. Die früher herrschende Dunkelheit und Mythologie durchbrechend, hat der Verfasser darin den Ursprung des Maurerbundes in den deutschen Bauverbrüderungen des Mittelalters nachgewiesen und dessen Ausbreitung und Entwickelung mit vorurtheilsfreiem Sinne, mit großem Fleiße und mit Klarheit dargelegt. Die Idee echter Humanität und der Geist des Fortschritts, dem Findel wie hier so auch auf religiösem, socialem und politischem Gebiete huldigt, durchdringt das ganze Werk, welches wir als die erste vollständige und zuverlässige Geschichte der Freimaurerei um so freudiger begrüßen, als es einem Deutschen vorbehalten war, eine solche zu liefern. Im Auslande ist der Werth des Werkes dadurch anerkannt worden, daß es in’s Englische, Französische und Holländische übersetzt wurde.