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Für Blumenfreunde

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Für Blumenfreunde
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 17, S. 516_d
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
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[516_d] Für Blumenfreunde. Es ist nicht immer leicht, einen in Feld und Wald gepflückten Strauß Blumen zu Hause gut in Gefäße zu ordnen. Die langstieligen darunter lassen sich leicht in Vasen unterbringen, aber was mit den anderen kleinen, oft sehr kurzstieligen Blumen thun, besonders wenn es nur wenige sind? Sie fallen in kleine Väschen leicht hinein, und auf Tellern mit Sand sehen sie nicht hübsch aus. Aus dieser Verlegenheit hilft uns leicht ein Streifen weichen Bleis, der im Kreis oder als Spirale in jede Vase, jedes flache Gefäß gelegt werden kann. Durch diese Unterstützung sehen gerade die kurzstieligen unscheinbaren Blumen sehr hübsch aus; sie bleiben an dem gewünschten Platz stehen, denn man kann den Bleirand beliebig groß oder klein, hoch oder niedrig machen. Wenn nötig, wird er mit etwas Moos gedeckt, das gut zu den Blumenfarben steht. Rosen kann man auf diese Weise in flacher Glasschale zum prachtvoll großen Strauß ausbreiten und die langstieligen Blumen aufs schönste hoch übereinander aufbauen.

Die Bleistreifen, denen man mit leichtem Druck jede beliebige Form geben kann, sind in jeder Eisenhandlung erhältlich.

Wer es einmal versucht hat, seine Blumen, besonders auch für Tafelschmuck, mit Hilfe von Bleibändern zu arrangieren, mag diese nicht mehr entbehren.