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Extrapost

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Bn.
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Titel: Extrapost
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aus: Die Gartenlaube, Heft 51, S. 876 und KB 15
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1896
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
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[KB 15]

Copyright 1895 by Franz Hanfstaengl in München.

EXTRAPOST
Nach dem Gemälde von W. H. Gore

Die Gartenlaube 1896. 0 Kunstbeilage 15

[876] Extrapost. (Zu unserer Kunstbeilage.) Die auf unserem Bilde dargestellten kleinen Brüderlein haben während ihres fünfwöchigen Daseins noch keine Gelegenheit gehabt, sich über die Vorzüge der einzelnen Verkehrsmittel eine Ansicht zu bilden: vorläufig sind ihnen noch alle Dampf-, Pferde- und elektrischen Bahnen gänzlich „Wurst“. Aber das wissen sie nun bereits aus Erfahrung, daß es ein sehr angenehmes Gefühl ist, so sanft auf dem weichen Handtuch von dem jungen Menschenkind über den Rasen hin gezogen zu werden. Ein kleines Unglück ist dabei zwar auch nicht ausgeschlossen, wie der über einen etwas stärkeren Ruck gänzlich umgepurzeite Passagier beweist, aber die fröhliche Lenkerin der flotten Extrapost bremst sofort, und nach kurzem Aufenthalt kann die Fahrt ihren vergnügten Fortgang nehmen! Man weiß nicht, was einem besser gefällt auf dem liebenswürdigen Bildchen: die vier plump drolligen Gesellen oder das hübsche blonde Köpfchen, das sich so liebevoll nach ihnen zurückwendet! Bn.