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Es ist doch rechte klagelich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Johannes Hadlaub
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Titel: Es ist doch rechte klagelich
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aus: UB Heidelberg 377r
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Entstehungsdatum: 13. und 14. Jahrhundert
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Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
Mit aufgelösten Lettern. Vergleiche auch Es iſt doch rechte klagelich in Originallettern.
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[377r]

Es ist doch rechte klagelich·
das nu der sumer schoͤne·
von hinnan sol·
er was so manger wunnenrich·
des horte man vogil doͤne·
klingen so wol·
nv sicht man truͤbe tage·
das truͤbe můt·
doch ist min meistú klage·
das mir nicht tůt·
genaden kunt· min frowe gůt·
si hat ir trost so lange· vor mir behůt·

Doch ich mich nit irwerren kan·
mir muͤsse dik· ir guͤte
zeherzen gen·
swenne ich si sich so wolgetan·
so mag dan min gemuͤte·
nit stille sten·
wan es wirt dan so wilde·
so mir wirt kunt·
wie zartlich stet ir bilde·
so wirde ich· von minnen dur des herzen grunt·
vnd ǒch von sendem iamer lieblich enzunt·

Nv hoͤte er sich swer sehe dar·
vnd rechte kan geschowen·
das schone wib·
wan er wirt in der sele giwar·
der wunnen miner frowen·
so kumt sin lib·
in so manigualten sinne·
vnd ǒch in ger·
nach minnenklicher minne·
so kumt danne er in sende not· des bin ich wer·
swer sich des mag· er lassen ia růwet der·