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Ernst ist der Frühling, seine Träume

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Heinrich Heine
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Titel: Ernst ist der Frühling, seine Träume
Untertitel:
aus: Neue Gedichte.
Seite 49
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1844
Verlag: Hoffmann und Campe
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Aus dem Zyklus Neuer Frühling Nr. 38
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Bearbeitungsstand
fertig
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XXXVIII.

     Ernst ist der Frühling, seine Träume
Sind traurig, jede Blume schaut
Von Schmerz bewegt, es bebt geheime
Wehmuth im Nachtigallenlaut.

5
     O lächle nicht, geliebte Schöne,

So freundlich heiter, lächle nicht!
O, weine lieber, eine Thräne
Küß’ ich so gern dir vom Gesicht.