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Eine gemüthliche Gesellschaft

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Eine gemüthliche Gesellschaft
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 18, S. 578
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1892
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[578] Eine gemüthliche Gesellschaft. (Mit Abbildung.) Wie weit es Kunst und Ausdauer in der Zähmung und Abrichtung wilder Bestien bringen können, mag der Leser aus unserem Bildchen ersehen. Es ist eine Vorstellung des „Thiercirkus“, den sich Meister Carl Hagenbeck aus Hamburg zusammendressiert hat. Gefürchtete Bestien, Eisbär, Panther, Tiger und Kragenbären, haben sich zur Pyramide gruppiert, einen Kragenbär mit zwei Hunden rechts und links mag man gleichsam als Thor denken, vor dem zwei mächtige Löwinnen Wache halten. Die Thiere, sonst untereinander die grimmigsten Feinde, scheinen unter der Wirkung der menschlichen Zucht ihre eigenste Natur ausgetauscht zu haben, fügsam gliedern sie sich an der ihnen angewiesenen Stelle in den kunstvollen Bau – eine gemüthliche Gesellschaft, die einem neuzeitlichen Ritter Delorges sein Wagniß erheblich erleichtern würde.

Eine gemüthliche Gesellschaft.
Gezähmte Thiere aus dem Thiercirkus von C. Hagenbeck. Nach einer Photographie.