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Edelhirsche

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Edelhirsche
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 452
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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EDELHIRSCHE.
Nach dem Gemälde von L. Voltz.


[452] Edelhirsche. (Zu unserer Kunstbeilage.) Ein prächtiges Tieridyll hat Meister L. Voltz in seinem Bilde geschaffen. Da sehen wir den König des Hochwaldes mit seinem Gefolge inmitten einer majestätischen Alpenlandschaft. Fernab von der vielbegangenen Straße muß man im Gebirgswalde wandern, um solche Bilder schauen zu können, in einsame Reviere eindringen, in denen nur das Rauschen der Baumwipfel und leiser Vogelruf unser Ohr trifft. Ist uns das Glück hold, dann können wir hier das Leben der großen Waldtiere belauschen, und unvergeßlich bleiben uns die Eindrücke, die wir sammeln. Was ist wohl schöner und herrlicher, die gewaltigen Berge, die ihre Zinnen in dem stillen Seewasser spiegeln, oder der kraftvolle Edelhirsch, der hoch sein stolzes Geweih trägt? Wunderwerke der Natur sind sie beide und darum passen sie so herrlich im Bilde zusammen. *