Zum Inhalt springen

Durch’s deutsche Land

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Durch’s deutsche Land
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 6, S. 108
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1876
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite

[108] „Durch’s deutsche Land. Malerische Stätten aus Deutschland und Oesterreich.“ So lautet der Titel eines im Verlage von Alexander Duncker in Berlin erschienenen Prachtwerkes, das in mehr als einer Hinsicht Beachtung verdient. Gewährt es schon hohen Genuß, architektonisch bedeutende Bauwerke, historisch berühmte Stätten kennen zu lernen, so wird dieser Genuß noch erhöht, wenn, wie hier, durch den zwar knappen, aber warm und mit Liebe geschriebenen Text die nöthigen geschichtlichen Erläuterungen gegeben werden. Einzelne der von B. Mannfeld radirten Ansichten, wie die Holstenstraße in Lübeck, Bacharach am Rhein, die Rathhaustreppe in Görlitz, sind von trefflicher Wirkung und erwecken ein um so höheres Interesse, als die Sucht zu modernisiren in unseren Tagen ein altehrwürdiges Baudenkmal vergangener Jahrhunderte nach dem andern vernichtet. Das Werk, dessen Anschaffung durch die Ausgabe in Lieferungen wesentlich erleichtert wird, muß allen Freunden künstlerisch ausgeführter Darstellungen landschaftlicher und architektonischer Motive um so wärmer empfohlen werden, als durch dasselbe die altberühmte, in der Neuzeit aber wenig gepflegte Kunst des Radirens wieder zu verdienter Geltung gebracht wird.