Zum Inhalt springen

Drei Kinder

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Drei Kinder
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 45, S. 768
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1877
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite

[768] Drei Kinder! Ein armer Bürgerschullehrer in Sachsen hat sieben Waisen hinterlassen, die im Alter von zwei bis sechszehn Jahren stehen, fünf Mädchen und zwei Knaben. Von diesen haben vier Mädchen Aufnahme in wohlthätigen Familien gefunden. Dagegen stehen die beiden Knaben, Alfred, neun Jahre alt, und Theobald, fünf Jahre alt, sowie die vierzehnjährige Elisabeth noch unversorgt da. Die wenigen Verwandten können sich der Kinder nicht annehmen; auch fehlen die Mittel, um sie in Pflege zu geben; sollen die wohlerzogenen und wohlgebildeten Kinder eines verdienten Lehrers als Gemeinde-Arme verkümmern? Sicherlich giebt es noch kinderlose Ehepaare genug, die ihr Herz nicht an einen Hund oder eine Katze, an einen Kanarienvogel oder einige Blumenstöcke verloren haben und denen hiermit die Gelegenheit geboten wird, ein armes Kind und mit ihm sich selbst glücklich zu machen. Wer bietet dem einen oder dem andern Waisenkinde eine neue Heimath?