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Die größte eßbare Baumfrucht

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Die größte eßbare Baumfrucht
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 51, S. 628
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Bearbeitungsstand
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[628] Die größte eßbare Baumfrucht wächst auf der Insel Ceylon. Sie erreicht das Gewicht von 50–60 Pfund und wird nicht aus den Zweigen erzeugt, wie andere Baumfrüchte, sondern dicht an dem Stamm, mit dem sie ein kurzer, mit sehr starken Fasern versehener Stiel verbindet. Je älter der Baum wird, desto weiter wächst die Frucht nach unten, so daß man sie fünf Fuß über dem Erdboden findet. Durch diese weise Einrichtung der Natur wird der Baum nicht durch das Gewicht beschwert und die Gefahr des Herabfallens vermieden. Die Eingeborenen lieben den Geschmack der Frucht, den Europäern mißfällt er jedoch. Der in der Frucht enthaltene Saame hat, wenn er gekocht, viel Ähnlichkeit mit den Kartoffeln und die Frucht selbst bildet ein vortreffliches Fütterungsmittel für das Vieh. Der englische Reisende Sullivan nennt sie Brobdignagier-Frucht.