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Die französischen Garde-Cürassiere

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Textdaten
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Titel: Die französischen Garde-Cürassiere
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 41, S. 543
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1855
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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Die französischen Garde-Cürassiere.

Es war in den hohen Nachmittagstunden des 18. Juni 1815, als in den Fluthen der geschlagenen französischen Armee noch ein Reservebataillon französischer Gardegrenadiere, von dem Helden Cambronne befehligt, zusammenhielt – ein Fels im brandenden Ocean – endlich brach auch diese Granitcolonne unter dem weltgeschichtlichen, wie wir neulich mittheilten, vielfach angezweifelten Rufe. Die Garde stirbt, doch sie ergiebt sich nicht! Von dieser Stunde an gab es keine französische Kaisergarde mehr. Sie ruhte neununddreißig Jahr im Grabe; leuchtend unsterblich in den Büchern der Geschichte als Muster militärischer Bravour und Disciplin. Sie ist wieder erstanden unter Napoleon III. und hat unter den Mauern Sebastopols bewiesen, daß der Geist der Väter auf die Söhne übergegangen. – Unter den wiederhergestellten Regimentern zeichnen sich durch Uniformirung und schöne Haltung die Garde-Cürassiere aus, von denen wir heute eine eben so gelungene wie getreue Abbildung geben.