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Die den wint̾ haten leit

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Johannes Hadlaub
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Titel: Die den wint̾ haten leit
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aus: UB Heidelberg 375r
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Entstehungsdatum: 13. und 14. Jahrhundert
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Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
In Originallettern. Vergleiche auch Die den winter haten leit mit aufgelösten Lettern.
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[375r]

Die den wint̾ haten leit·
wan ſi mangen tag ſan truͤben·
vn̄ ǒch gar vnmâſſen kalt·
die hant nu vil ſuͤſſekeit·
vogel went den ſumer vͤben·
mit ir ſtīme manigualt·
heide die ſtāt gruͤn·
vn̄ gel vō blůmen· vn̄ der ſunne kuͤn·
ſis ſchoͤnen glanz·
da bi ſicht man blůme bluͤn·
da wir vnd̾ ſuln ſchowen·
ſchon̾ frowē
mangen tanz·

Es iſt ǒgen wunne hoꝛt·
ſo man ſchone frowen ſament·
in dien bǒngartē ſicht gan·
da hoͤꝛt man ir ſenften woꝛt·
wan ſi ſich ſo wiblich ſchament·
ſo ir achtēt iunge man·
man ſicht da an in
ſo los gib̾de· das der māne ſin
wirt froͤlich gar·
e d̾ ſumer vns irſchin·
da was man der wunnen âne·
vn̄ vf plane·
mang̾ var·

MAn ſol billich froͤide han·
ſumer iſt ſo rechte ſchoͤne·
alles des er haben ſol·
doch bin ich ein trurich man·
das tůt mir die ich da kroͤne·
d̾ iſt mit minr arbeit wol·
ſi hat vil gilacht·
mins h̾zen ſúften· des nam ich danne acht·
vn̄ tet mir we·
ſis ſo wunnenklich gemacht·
das ſi wont mir in dem můte·
dú vil gůte·
ſwies erge·