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Die Ueberführung eines Fesselballons über einen Eisenbahnkörper

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Textdaten
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Titel: Die Ueberführung eines Fesselballons über einen Eisenbahnkörper
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 2, S. 45, 67
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[45]

Die Ueberführung eines Fesselballons über einen Eisenbahnkörper.
Nach einer Originalzeichnung von A. Wald.

[67] Ueberführung eines Fesselballons über einen Eisenbahnkörper. (Zu dem Bilde S. 45.) Das bewegte lebensvolle Bild zeigt uns ein Manövcr, das die deutsche Luftschifferabteilung bei ihren Uebungen in der Umgebung Berlins nicht selten ausführen muß. In der Nähe der Großstadt kommen viele Eisenbahnlinien und Telegraphenleitungen zusammen, und da gilt es oft, die Haltetaue des Fesselballons über den Eisenbahnkörper zu bringen, ohne die Telegraphenleitungen zu beschädigen. Zu diesem Zwecke erklettern einige Leute, mit Steigeisen an den Füßen, die starken Telegraphenstangen, ziehen die Haltetaue einzeln heran und werfen sie über die Drähte. Auf der anderen Seite werden die Taue von bereitstehenden Mannschaften aufgefangen und kräftig angezogen. Es muß dabei auf beiden Seiten geschickt vorgegangen werden, um den Ballon in der Gewalt zu behalten. Zum Transport des Fesselballons werden etwa 40 Mann unter Kommando zweier Offiziere verwendet. *