Zum Inhalt springen

Die Stephan-Denkmäler in Berlin

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Stephan-Denkmäler in Berlin
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 12, S. 386, 387
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[386] Die Stephan-Denkmäler in Berlin. (Zu dem untenstehenden Bilde und dem auf S. 387.) In dem großen Lichthofe des Reichspostmuseums wurde am 1. Mai feierlich das Denkmal enthüllt, das die deutschen Postbeamten dem Andenken des berühmten ersten Staatssekretärs des Reichspostamtes errichtet haben. Sein Schöpfer, der Bildhauer Josef Uphues, hatte eine schwierige Aufgabe zu lösen. Nach dem Wunsche der Auftraggeber sollte er den Reformator des deutschen Postwesens ohne äußeren Schmuck, schlicht und einfach darstellen, wie er alltäglich im Leben erschien. Es ist dem Künstler gelungen, der Nachwelt ein wirklich lebensgetreues Bildnis Heinrich v. Stephans zu schaffen.

Das Denkmal Heinrich von Stephans im Reichspostmuseum zu Berlin.
Nach einer Aufnahme von Ottomar Anschütz G. m. b. H. in Berlin.

Wir sehen auf dem Marmordenkmal den Gefeierten, wie er ruhig und überzeugend eine Rede oder einen Vortrag hält. Ueber einen Globus, der ihm als Stütze dient, ist ein Mantel geworfen. Auf dem runden Sockel sind zwei junge Mädchen, die sich die Hände reichen, als Sinnbilder der Post und der Telegraphie angebracht. – Josef Uphues hat auch das schöne Grabmal modelliert, das die Angehörigen Stephans dem Verewigten gesetzt haben. Seinen Hauptschmuck bildet eine trauernde Frauengestalt mit dem Lorbeerkranz in der Hand.

[387]

Das Grabmal Heinrich von Stephans.
Nach einer Aufnahme von Ottomar Anschütz G. m. b. H. in Berlin.