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Die Krähen (Geisheim)

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Die Krähen
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen. S. 262
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max und Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
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Die Krähen.


Des Winters Vögel sind die Krähen,
Der Norden ist ihr Vaterhaus;
Ob Sturm und Flocken eisig wehen,
Sie halten treulich bei uns aus.

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Sind auch an Gaben leer die Felder,

Sie finden Fraß ohn’ Unterlaß;
Sind stumm und klanglos unsre Wälder,
Sie kräh’n und[1] krächzen uns doch was.

Sie sind nun unsre Nachtigallen,

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Und Lerchen, Finken, die zur Zeit

Abwärts im warmen Süden wallen,
Wo ihre Liebe nicht verschneit.

Die Krähen leben, zum Verwundern,
Vom Schlechtesten, vom Schund der Welt;

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Den, gierig suchend, durchzuplundern,

Den Wunderlichen wohlgefällt.

In ihnen ist doch ein Gelichter
Von Vögeln auch im Frost uns nah.
So, – haben wir auch keine Dichter, –

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Sind doch noch Recensenten da.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. nnd in der Vorlage