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Die Kinder-Christgaben für Elsaß-Lothringen

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Textdaten
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Titel: Die Kinder-Christgaben für Elsaß-Lothringen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 51, S. 868
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1870
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[868] Die Kinder-Christgaben für Elsaß-Lothringen sind, im Verhältniß zu den vielen Ansprüchen unserer schweren Zeit, reichlich und rührend schön geflossen. „Unsern kleinen deutschen Schwestern und Brüdern in Elsaß und Lothringen zur Weihnachtsfreude etc.“ – „Lieber Onkel Keil! Sei so gut und besorge diese drei Thaler mit zu Deiner Bescheerung für die armen Kinder in Elsaß und Lothringen. Mit herzlichem Gruß verbleihen wir Deine Dich liebenden Max, Otto und Anna W… in Langensalza.“ – „Sparbüchsen hat kein einziges Kind in unserer Schule, denn unser Gebirgsdorf ist arm, – aber gesammelt haben wir doch und schicken es Ihnen für unsere kleinen Brüder und Schwestern überm Rhein etc.“ – „Beifolgend schicke ich Ihnen meine ganze Sparbüchse für die lieben Kinder in Elsaß und Lothringen. Es grüßt Sie herzlich Ihr Johannes, neun Jahr alt etc.“ – „Zum heiligen Christfest für die kleinen Elsasser und Lothringer schicken Ihnen ihre Sparpfennige Hermann und Gertrud aus Prag etc.“ – „Beifolgend siebenzig Thaler, Erlös einer von uns veranstalteten Handarbeitslotterie, als Weihnachtsgabe für die armen Straßburger Kinder, die durch den Krieg verwaist sind. Mehrere junge Mädchen in Ostpreußen“ – Das sind nur einige der vielen Zuschriften mit den Christfestgaben, – aber sie reden lauter, als der größte Zeitungsartikel für das Herz unserer Jugend. Ein so aufgefaßtes Liebeswerk ist beharrlicher Natur und wird auch Haß und Widerwillen, die sich ihm entgegenstellen könnten, endlich überwinden.