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Die Hexe als Hase (Volkssagen)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Bernhard Baader
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Titel: Die Hexe als Hase
Untertitel:
aus: Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau, S. 38
Herausgeber: Heinrich Schreiber
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1867
Verlag: Franz Xaver Wrangler
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Erscheinungsort: Freiburg
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Originalherkunft:
Quelle: UB Freiburg und Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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23. Die Hexe als Hase.

An zwei Tagen sah ein Jäger aus Freiburg im Walde des Schloßbergs einen Hasen und schoß nach ihm; aber beide Male blieb derselbe ruhig stehen, blickte den Mann spottend an und entfloh erst dann, als jener auf ihn zueilte. Da muthmaßte der Jäger, daß Hexerei im Spiele sei, lud sein Gewehr mit geweihtem Pulver und schoß damit auf den Hasen, als er ihn zum drittenmal gewahrte. Statt desselben stand nun ein Portiunculaweiblein auf dem Kopfe da, welches eine blutende Schußwunde in der Brust hatte und, als der Jäger es anrührte, todt zu Boden fiel.

(B. B.)