Zum Inhalt springen

Des Trinkers Blumen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Des Trinkers Blumen
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 29
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Breslau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]
[29]
Des Trinkers Blumen.


Draußen auf dem Felde
Wachsen Lauch und Melde;
Doch, was kümmert’s mich?
Schönre Blumen hab’ ich,

5
Mehr an ihnen lab’ ich,

Als an Rosen mich.

In dem Keller drunten
Wachsen mir die bunten,
Schönsten Blumen auf;

10
Gaum’ und Nas’ ergötz’ ich;

Denn als Biene setz’ ich
Schlürfend mich darauf.

Kätzchen oder Katzen,
Blumenknospen platzen.

15
Mancher macht viel d’raus.

Wenn die Pfropfen springen,
Sich zur Decke schwingen,
Duftet Lust das Haus.

Sommer, Herbst und Winter,

20
Lange noch dahinter

Blüht mein Blumenhaus.
Ja, dem Trinker schlagen
Sie in alten Tagen
Auf der Nase aus.