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Der gespenstige Reiter zu Kieselbach

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der gespenstige Reiter zu Kieselbach
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 301-302
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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[301]
334) Der gespenstige Reiter zu Kieselbach.
Kamprad, Chronik von Leisnigk und Colditz. Leisnig 1753. 4. S. 454.

Den 28. November des Jahres 1639 hat ein Trupp [302] schwedischer Reiter das Dorf Kieselbach bei Leisnig bis auf drei Häuser, nachdem sie es ausgeplündert, abgebrannt. Als sie fort waren, haben die Bauern jedoch einen von ihnen, der zurückgeblieben war, aber sich fest gemacht hatte, mit Aexten todt geschlagen und dann ein wenig in die Erde verscharrt. Als derselbe des Nachts wieder herauskroch, haben sie ihn nochmals todt geschlagen, wer aber dann des Nachts vorübergegangen, der hat ihn auf einem Stocke sitzen sehen.