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Der gespenstige Reiter bei Ronneburg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der gespenstige Reiter bei Ronneburg
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. Anhang: Die Sagen des Herzogthums Sachsen-Altenburg, S. 374–375
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
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Bearbeitungsstand
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[374]
63) Der gespenstige Reiter bei Ronneburg.
S. Eisel a. a. O. Nr. 138.

Am Weihnachtsabend kehrten zwei Ronneburger von Naulitz heim. Wie sie das Wässerchen dicht am Dorfe überschritten [375] hatten, reitet im hellen Mondenscheine einer an ihnen vorüber. Der saß auf einem gewaltig großen Pferde und auf dem Kopfe hatte er einen Bonapartehut. Ein Sturmwind aber fuhr hinter ihm her und zog dem Einen der Beiden den Rücken zusammen, als wenn’s ihm aufhockte. Dieser legte sich bald darauf und starb.