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Der Ring an meinem Finger

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: –th.
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Titel: „Der Ring an meinem Finger“
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 44, S. 721, 723
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1885
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[721]

„Der Ring an meinem Finger“.
Nach dem Oelgemälde von Carl Marr.

[732] „Du Ring an meinem Finger“ (Mit Illustration Seite 721.) Den feinen glänzenden Goldreif am Finger muß wohl ein eigenartiger Zauber umgeben. Nicht bloß in den Träumen junger Mädchen spielt derselbe eine hervorragende Rolle, auch Künstler und Dichter haben oft versucht, die von ihm wachgerufenen Empfindungen in Worten, Tönen und Farben festzuhalten. Die ebenso schlichte als wirkungsvolle Zeichnung Paul Thumann’s zu dem von R. Schumann in Musik gesetzten Liede Chamisso’s ist allbekannt. Nicht minder ansprechend ist das farbenreiche Gemälde Karl Marr’s, dessen Holzschnittnachbildung unsere heutige Nummer schmückt. Das stimmungsvolle Bild athmet eine seltene Innigkeit und ist für die Begabung des noch jungen Künstlers – derselbe wurde 1858 in Milwaukee geboren und lebt gegenwärtig in München – ein außerordentliches Zeugniß. – th.     

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