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Der Hungerbrunnen bei Olbersdorf

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Hungerbrunnen bei Olbersdorf
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 225–226
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[225]
829) Der Hungerbrunnen bei Olbersdorf.
Moraweck im Oberlaus. Journ. Großschönau. 1851 Octbr. S. 167.

An der sogenannten alten Leipaer Straße im Olbersdorfer Forste findet sich ein stark quellender Brunnen zur Rechten und folgendes Denkmal zur Linken derselben. Es [226] ist an einem Felsstück ein bekränztes Brod, ein Kind (Kniestück in einem Oval) und eine jetzt ganz unleserliche Inschrift ausgehauen. Hier soll eine gottesfürchtige Matrone aus Zittau am 12. Juni 1539, als sie zu diesem Brunnen mit ihren zwei Kindern beten ging, einen Freund und Retter (einen Engel Gottes) in der damaligen theuern Zeit gefunden haben. Der Quell führt noch bis heute deshalb den Namen des Hungerbrunnens.