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Der Hexenkarren

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Textdaten
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Autor: Wilhelm Busch
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Titel: Der Hexenkarren
Untertitel:
aus: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. S. 113
Herausgeber: Otto Nöldeke
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1910
Verlag: Lothar Joachim
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Erscheinungsort: München
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: ULB Düsseldorf und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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4.

Wenn in alten Zeiten die Leute einen gewissen Karren Morgens früh vor einem Hause stehen sahen, so wußten sie, daß in dem Hause eine Hexe war. Auf dem Karren wurde sie zur Weser gefahren und da hineingeworfen; ging sie unter, so war sie frei; schwamm sie aber oben, so wurde sie verbrannt. – Zwei Schwestern sahen eines Morgens, als sie aufstanden, den Karren vor ihrer Hausthür stehen; ihre Mutter war eine Hexe, und sie verfluchten die Mutter. Die aber sagte: »Meine Mutter war schlecht, daß sie mich das Hexen lehrte; Ihr aber habt eine gute Mutter, die schon vom Teufel Schläge genug gekriegt hat, daß sie’s Euch nicht lehren wollte.«