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Das Fischermädchen (Fontane, 1905)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Theodor Fontane
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Titel: Das Fischermädchen
Untertitel:
aus: Gedichte, Seite 16
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
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Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
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Bearbeitungsstand
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[16]
Das Fischermädchen.


Steht auf sand’gem Dünenrücken
     Eine Fischerhütt’ am Strand;
Abendroth und Netze schmücken
     Wunderlich die Giebelwand.

5
Drinnen spinnt und schnurrt das Rädchen,

     Blaß der Mond in’s Fenster scheint,
Still am Herd das Fischermädchen
     Denkt des letzten Sturm und – weint.

Und es klagen ihre Thränen:

10
     „Weit der Himmel, tief die See,

Doch noch weiter geht mein Sehnen,
Und noch tiefer ist mein Weh.“