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Das Buch von der gesunden und praktischen Wohnung

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Das Buch von der gesunden und praktischen Wohnung
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 339
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1891
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
C. Falkenhorst: Das Buch von der gesunden und praktischen Wohnung, Leipzig : Keil, 1891, digital: ZB MED Köln, Harvard; Google
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Bearbeitungsstand
fertig
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[339] Das Buch von der gesunden und praktischen Wohnung. Seit Jahren ist die „Gartenlaube“ bemüht gewesen, ihren Lesern als Führerin zu dienen auf dem weiten Gebiete der Hygieine. Wir sagen, auf dem weiten Gebiete; denn es giebt kaum eine Form menschlichen Seins und menschlicher Thätigkeit, die nicht zu der Hygieine ihre Beziehungen, von ihr Rathschläge, Warnungen, Belehrungen zu erfahren hätte. Die geistige wie die körperliche Arbeit, die Anstrengung wie die Ruhe, Nahrung, Kleidung, Wohnung, alles will und soll die Hygieine durchdringen zum Segen der Menschheit, denn was sie sich zum Ziel gesteckt hat, ist nichts geringeres als die Erhaltung des höchsten menschlichen Gutes, der Gesundheit.

Ein Stück aus diesem großen Arbeitsfelde der Hygieine hat sich nun der unsern Lesern wohlbekannte C. Falkenhorst herausgegriffen, um es für sich in einem besonderen Buche, dem „Buche von der gesunden und praktischen Wohnung“ (Leipzig, Ernst Keil’s Nachfolger), zu behandeln, und zwar wendet er sich in erster Linie an die berufenen Wächterinnen der Gesundheit im Hause, an die Frauen. Mit Recht ruft der Verfasser aus: „Was nützen uns alle Polizeimaßregeln, wenn im Hause gegen die Grundsätze der Gesundheitslehre gesündigt wird? Was nützen uns alle Schulpaläste und Schulärzte, wenn die Jugend im Hause nicht nach gesundheitlichen Grundsätzen erzogen wird? Besser wird es nur dann werden, wenn die großen hygieinischen Errungenschaften der Neuzeit auch in Privathäuser ihren Einzug gehalten, wenn sie in jeder Familie bethätigt werden.“ Zur Durchführung dieser Forderung aber ist der weitaus in den meisten Fällen durch seinen Beruf außerhalb des Hauses in Anspruch genommene Mann nicht imstande, und so geht die Aufgabe über an seine natürliche Vertreterin und Gehilfin, an die Frau.

Dementsprechend ist auch das Buch Falkenhorsts gehalten; es will kein trockenes, schwerverständliches Lehrbuch sein, es will in leichter Fassung über ernste Dinge mit der Hausfrau plaudern; es befolgt auch keine wissenschaftlich systematische Eintheilung, sondern schließt sich den einzelnen Abschnitten des häuslichen Pflichtenkreises der Frau an. Was es aber lehrt, das Büchlein, das sind wohl zu beherzigende Dinge, und es wird gut um ein Haus bestellt sein, wo es zur Richtschnur für die tägliche Lebensführung geworden ist und seinen Anweisungen gewissenhaft Folge geleistet wird.