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Das Brodmännlein in Stettin

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Textdaten
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Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
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Titel: Das Brodmännlein in Stettin
Untertitel:
aus: Die Volkssagen von Pommern und Rügen. S. 302–303
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
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Erscheinungsort: Berlin
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[302]
254. Das Brodmännlein in Stettin.

In Stettin kam eines Abends spät ein Bürgersmann aus dem Wirthshause, um nach seiner Wohnung zurückzukehren. Als er wenige Schritte gegangen war, stand [303] auf einmal ein ganz kleines Männlein mit einem großen, schweren Sack vor ihm, und fragte ihn: Willst du Brod? Der Bürger erschrak, daß er nichts antworten konnte, wich auf die Seite, und lief eilends davon. Das kleine Männlein aber lief hinter ihm her, und war immer ganz dicht ihm an den Fersen. Und als er endlich an seinem Hause angekommen war, da fragte es noch einmal: Willst du Brod? Der Bürger antwortete auch diesmal nicht. Da nahm das Männlein den Sack und warf ihn gegen das Haus, das klang gerade, wie lauter Gold und Silber. Gleich darauf waren Männlein und Sack verschwunden.

Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.