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Danke schön!

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Bn.
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Titel: Danke schön!
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 41, S. 697, 708
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1895
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[697]

Photographie im Verlage der Photographischen Union in München.
Danke schön!
Nach einem Gemälde von E. v. Müller.

[708] Danke schön! (Zu dem Bilde S. 697.) Was zuviel ist, ist zuviel! Zwei große Tassen hat das Roserl, das mit der Mutter auf Besuch zur „Döte“, der Patin, kam, sich herrlich schmecken lassen und zwei dicke Stücken Kuchen dazu. Es könnte, wenn’s gerade drauf ankäme, noch ganz gut eine dritte zwingen, aber nein! … auch auf dem Dorf giebt es eine Etikette, und die Mutter hat ihr Töchterlein frühzeitig darin unterwiesen. Deshalb kann sie jetzt ruhig dabei sitzen und braucht kein Wörtlein zu sagen, das Roserl wehrt sich, trotz allen dringenden Zuredens der guten Döte, aus Leibeskräften und wird in diesem Wettkampf der Höflichkeit Sieger bleiben. Es ist ein hübsches Stückchen Dorfleben, das hier der Künstler dem Betrachter vor Augen stellt, anheimelnd durch die Sauberkeit des einfachen Stübchens und glücklich in der Charakteristik dieser kleinen Kaffeegesellschaft, die nach der Wochenarbeit hier am sauber gedeckten Tisch so vergnügt beisammen sitzt. Bn.     

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