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Dú welt was gelf rot vnd bla

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Walther von der Vogelweide
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Titel: Dú welt was gelf rot vnd bla
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aus: UB Heidelberg 136r
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Entstehungsdatum: 12. Jahrhundert
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
Mit aufgelösten Lettern. Vergleiche auch Dú welt was gelf rot vn̄ bla in Originallettern.
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[136r]

Dú welt was gelf rot vnd bla·
grvͤne in den walde vnd anderswa·
die kleinen vogel singent da·
nv schriet aber dú nebelkra·
hat si iht ander varwe ia·
si ist bleich worden vnd vber gra·
des rimpfet sich vil manic bra·

Ich sas vf einem gruͤnen lê·
da entsprungen blv̊men vnd kle·
zwischen mir vnd ienem se·
der ǒgenweide was da me·
da wir schapel brachen ê·
da lit nv rife vnd ǒch der sne·
dc tůt den vogellinen we·

Die tôren sprechent snia snî·
vnd arme lúte owi owi·
des bin ich swere alsam ein bli·
des winters sorge han ich dri·
swas der vnd ǒch der ander si·
der wurde ich aller schiere fri·
wer vns der svmer nahe bi·

E danne ich lange lebt also·
e wolde ich essen krebese ro·
svmer mache vns aber fro·
dv zierest anger vnd lo·
mit den blv̊men spilt ich do·
min herze swebt in svnnen ho·
dc iaget der winter in ein stro·

Ich bin verlegen als esav·
min sleht har ist mir worden rv·
svͤsser svmer wa bist dv·
ia sehe ich gerne velt gebv·
ê dc ich lange in selher drv·
beklemmet were als ich bin nv·
ich wurde ê múnch zetoberlv·