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Begrüßung eines soeben Gelandeten

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Joachim Ringelnatz
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Titel: Begrüßung eines soeben Gelandeten
Untertitel:
aus: Flugzeuggedanken
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1929
Verlag: Ernst Rowohlt Verlag
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons,
S. 54
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
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Bearbeitungsstand
fertig
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[54] BEGRÜSSUNG EINES SOEBEN GELANDETEN

Ich wünsche dir Glück zum festen
Boden. – War das dein erster Flug? –
Ich glaube, du fährst am besten
Das nächstemal mit dem Eisenbahnzug.

5
Ganz bleich sieht du aus. Und doch

Bist du so lebhaft und aussprudelnd froh.
Warst du unterwegs ebenso?
Du zitterst ja noch.

Ja, die Luft hat keine Balken.

10
Aber nun genieße du das Nun.

Über Flügel denken Falken
Anders wie ein Huhn.

Sind dir vier Wolkenstunden
Zu langsam verronnen,

15
Hast du die Erde nun wieder gefunden,

Sie neu liebgewonnen.

Wer oben unzufrieden,
Ängstlich oder auch krank war,
Sei dann hienieden

20
Wenigstens dankbar.