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Barometerblumen

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Barometerblumen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 13, S. 420
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1898
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[420] Barometerblumen bilden eine nicht uninteressante chemische Spielerei, die jedoch auch sehr nützlich werden kann, wenn man sie zur Kontrolle der im Zimmer vorhandenen Luft benutzt, die bekanntlich ebensowenig ganz trocken wie sehr feucht sein darf. Man löst 10 Teile Kobaltchlorid (aus der Apotheke) in so viel destilliertem Wasser, als zur völligen Lösung erforderlich ist, setzt 2 Teile Glycerin hinzu, ferner 1 Teil Kochsalz und schließlich 5 Teile zuvor in kaltem Wasser gequollene und hiernach in warmem Wasser aufgelöste Gelatine. Sodann wird alles heiß gemacht (nicht gekocht!) und nach dem Abkühlen durch feine Gaze filtriert. In die Flüssigkeit taucht man nun aus ungefärbtem Stoff angefertigte Blumen, die mit künstlichen Blättern etc. zu einem Strauß gebunden werden können. Sind die Blumen tiefrot, so ist große Feuchtigkeit vorhanden, Rosenrot bedeutet feucht, Blaurot mehr trocken als feucht, Lavendelblau sehr trocken.