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BLKÖ:Wrabecz, Wenzel

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Wrabecz, Anton
Band: 58 (1889), ab Seite: 138. (Quelle)
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Wrabecz, die Künstlerfamilie. Der Vater Wenzel (geb. zu Böhmisch-Brod, gest. daselbst 1757), hörte die Humanitätsclassen und philosophischen Studien in Prag, wo er aus letzteren auch die Magisterwürde erlangte. Nun kehrte er in seine Vaterstadt zurück und erhielt daselbst das Amt des Schulrectors und Organisten an der St. Gotthardskirche, in welcher Stellung er auch starb. Er war ein ebenso tüchtiger Lehrer als guter Componist. Als ersterer hat er viele Schüler in der Musik ausgebildet; als letzterer zeigte er besonders in Kirchenstücken ein nicht geringes Compositionstalent, doch sind von seinen Arbeiten nur noch wenige vorhanden. Sein Musiktalent ging auch auf die meisten seiner Kinder über, von denen Anton, Joseph und Wenzel Joachim sich als tüchtige Musiker bemerkbar machten. Letzterer aber gewann als Arzt, und der vierte Bruder, Franz, als Maler einen Namen, und folgen über Beide besondere Biographien.