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BLKÖ:Wolkenstein-Trostburg, Anton Dominik

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
fertig
Band: 58 (1889), ab Seite: 56. (Quelle)
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2. Anton Dominik (geb. in Trient 1662, gest. daselbst 5. April 1730). Von der Trostburger Linie. Nachdem er sich in seiner Vaterstadt wissenschaftlich vorbereitet hatte, hörte er die theologischen Disciplinen zuerst an der Universität in Ingolstadt, dann an jener zu Padua, wo er aus denselben auch die Doctorwürde erlangte. Nun wurde er Domherr der Kathedrale in Trient, Scholasticus und am 26. November 1725 Bischof, welche Würde er bis zu seinem Tode, also nur fünf Jahre bekleidete. Als Fürstbischof führte er an allen festfreien Samstagen das Officium von der unbefleckten Empfängniß Mariä ein; sonst wird er noch als ein Vater der Armen und guter Hirt seiner Heerde gerühmt. [Der deutsche Antheil des Bisthums Trient. Topographisch, historisch, statistisch und archäologisch beschrieben von Mehreren und herausgegeben von den Vereinen für christliche Kunst und Archäologie in Bozen und Meran (Brixen 1866, Weger, 8°.) Bd. I, S. 42.] –