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BLKÖ:Wolf, Joseph (1767–1792)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 58 (1889), ab Seite: 18. (Quelle)
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Nicht zu verwechseln ist mit unserem Künstler ein anderer Joseph Wolf (geb. 1767, gest. in Wien 1792), der, ein Schüler Füger’s, gleichfalls in Wien um dieselbe Zeit thätig war. Adam Bartsch beschreibt von ihm im Cabinet des Prinzen de Ligne zwei getuschte und weiß gehöhte Zeichnungen, von denen die eine die aus dem Bade steigende Venus, die andere, drei Kinder an einer Fontaine im Garten darstellt. – In der historischen Kunstausstellung des Jahres 1877, welche anläßlich der Eröffnung der neuerbauten k k. Akademie der bildenden Künste in den Räumen derselben statthatte. [19] befand sich von einem Joseph Wolf, den der Katalog der Ausstellung in den Anfang des laufenden Jahrhunderts versetzt, ein Gemälde auf Holz [H. 62, Br. 50 Centim.]: „Hercules bringt die Alkeste ihrem Gatten aus der Unterwelt zurück“. Allem Anscheine nach haben wir es hier mit einem der zwei vorgenannten Künstler zu thun. –