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BLKÖ:Wimmer, Franz (Schriftsteller)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Wimmer, Friedrich
Band: 56 (1888), ab Seite: 227. (Quelle)
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4. Franz Wimmer. Eines Schriftstellers dieses Namens gedenkt Karl Goedeke zu wiederholten Malen in seinem „Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung“, und zwar bemerkt er, daß derselbe in den Zwanziger-Jahren unseres Jahrhunderts zu Klattau gelebt und folgende Schriften herausgegeben habe: „Blumenkränzchen, geflochten im Kreise seiner Zöglinge“ (Klattau 1821, 8°.) und „Geschenk für die reifere Jugend“ (ebd. 1821). An anderer Stelle berichtet er, daß auf Meisl’s Stück „Der lustige Fritz“, welches 1818 in Wien zur Darstellung gelangte, ein Wimmer, dessen [228] Taufname nicht genannt ist, am 10. December 1818 auf dem Josephstädter Theater in Wien die Parodie „Der traurige Fritz“ zur Aufführung gebracht habe. Der vollständige Titel des Meisl’schen Stückes lautet: „Der lustige Fritz oder schlafe, träume, stehe auf, kleide dich an und bessere dich. Ein Märchen neuerer Zeit in 2 Aufz.“. Meisl hat dieses Märchen nach Van der Velde bearbeitet. Damals faßte auch Grillparzer den Plan zu seinem „Traum ein Leben“, das aber erst 15 Jahre später (1834) zur Aufführung kam. Der obengenannte Franz Wimmer, dessen Goedeke gedenkt, war Oberlehrer in Klattau. [Goedeke (Karl). Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung. Aus den Quellen (Dresden 1877, Ehlermann, 8°.) Bd. III, S. 994, Nr. 1036; S. 829 im Artikel „Karl Meisl“ zu Ende der Seite]. –