Zum Inhalt springen

BLKÖ:Wallner, Vincenz (Abt)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Wallnöfer, Adolph
Band: 52 (1885), ab Seite: 295. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Vincenz Wallner in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Wallner, Vincenz (Abt)|52|295|}}

16. Vincenz Wallner (gest. zu [296] Brünn 1729), Abt der Prämonstratenserabtei Bruck an der Thaya, Nachfolger des 1712 verstorbenen Abtes Gregor Klein. Vincenz, welcher Doctor der Theologie, Magnat von Ungarn und Geschichtsforscher war, gehört zu den hervorragenderen Aebten seines Stiftes. Er erbaute die noch stehenden Kirchen zu Mißlitz und Lechwitz und den Pfarrhof zu St. Niclas in Znaim. Wesentliche Verdienste erwarb er sich um Ludwig Hugo’s „Annalen des Prämonstratenser-Ordens“. wobei die gründlichen Vorarbeiten des Brucker Chronisten Otto Chmel gebührendermaßen ans Licht traten. Nach siebzehnjähriger Regierung segnete er das Zeitliche. [Die Prämonstratenserabtei Bruck an der Thaya. Von Joseph Gollinger, Pfarrverweser zu Znaim. In Hormayr’s „Archiv für Geographie, Historie u. s. w.“ 1822, Nr. 134, S. 716].

Ende des zweiundfünfzigsten Bandes.