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BLKÖ:Württemberg, Ulrich Herzog

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 58 (1889), ab Seite: 245. (Quelle)
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22. Ulrich Herzog (geb. 15. Mai 1617, gest. zu Stuttgart 4. December 1671). Ein Sohn des Herzogs Johann Friedrich aus dessen Ehe mit Barbara Sophie Kurprinzessin von Brandenburg, wählte er jung den Waffendienst und stand 1648 als General in bayrischen Diensten, in denen er sich im genannten Jahre bei Sommershausen auszeichnete. 1651 focht er als spanischer General bei der Eroberung von Mousson und Rhetel in Frankreich, dann 1656 beim Entsatz von Valenciennes. In der Folge trat er in kaiserliche Dienste und bewies seine öfter erprobte Tapferkeit 1664 in den Kämpfen wider die Türken. 1651 bekannte er sich zum Katholicismus, kehrte aber 1657 wieder zur lutherischen Religion zurück. Er war zweimal vermält, zuerst 1647 mit Sophie Dorothea Gräfin Solms, die schon 1648 starb, dann 1651 mit Isabella Prinzessin von Arenberg. Aus erster Ehe hatte er keine Kinder, [246] aus zweiter eine Tochter Maria Anna Ignatia (geb. 27. December 1652), welche im December 1693 zu Lyon ins Ursulinerkloster trat. [(Zedler’s) Universal-Lexikon Bd. XLIX, S. 821. – Porträt. Aubeg exc. (8°.).] –