Zum Inhalt springen

BLKÖ:Vogelsanger, Ambrosius

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Voglsanger, Joseph
Nächster>>>
Voglsanger, Thomas
Band: 51 (1885), ab Seite: 224. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Ambrosius Vogelsanger in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Vogelsanger, Ambrosius|51|224|}}

Noch sind zu erwähnen:

1. Ambrosius Vogelsanger (geb. zu Innsbruck 30. August 1750, Todesjahr unbekannt), ungeachtet der abweichenden Schreibweise ein Oheim des Gubernialrathes Joseph, dessen ausführlichere Lebensskizze oben mitgetheilt wurde. In Innsbruck lag er den Studien ob, trat dann am 2. Juli 1770 in den Servitenorden, in welchem er nach beendeten theologischen Studien am 8. August 1773 die Priesterweihe empfing. Er las nun seinen jüngeren Ordensbrüdern im Kloster Kirchenrecht, Dogmatik, Pastoraltheologie durch mehrere Jahre; auch mußte er wiederholt die Kanzel des Kirchenrechtes an der Universität in Innsbruck suppliren. 1818 wurde er zum Provincial der Tiroler Ordensprovinz erwählt. Im Druck erschien von ihm: „Trauerrede auf den Hintritt des Herrn Alois Paul von Trabucco, Professor, Protomedicus und Leibarzt Ihrer k. k. Hoheit Elisabeth“ (Innsbruck 1782); – „Jurisdictio episcoporum proxime a Deo deducta“ (Oeniponte 1779, litt. Wagnerianis). Auch soll er mehrere Schriften anonym herausgegeben haben. [Waitzenegger (Franz Joseph). Gelehrten- und Schriftsteller-Lexikon der deutschen katholischen Geistlichkeit (Landshut 1820, Jos. Thoman, 8°.) Bd. II, S. 464.] –