Zum Inhalt springen

BLKÖ:Visetti, Alexander

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 51 (1885), ab Seite: 61. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Alexander Visetti in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Visetti, Alexander|51|61|}}

Visetti, Alexander (Compositeur, geb. zu Padua im ersten Viertel des laufenden Jahrhunderts). In seiner Vaterstadt Padua erhielt er in jungen Jahren Unterricht in der Musik von dem als Lehrer in dieser Kunst hochgeschätzten Professor Albert Mazzucato, später von Melchior Balbi im Studium des Contrapunktes. 1842 übersiedelte er aus seiner Heimat nach Spalato in Dalmatien, um die Stelle des Concertmeisters an der Domkirche dieser Stadt zu übernehmen. Auf diesem Posten erlangte er bald einen ausgezeichneten Ruf, den er noch durch die Trefflichkeit seiner Vocal- und Instrumentalcompositionen steigerte. Von letzteren werden insbesondere seine Messen, Hymnen und anderen Kirchenstücke viel gerühmt und in den Kirchen Spalatos immer wieder vorgetragen. Im neuesten „Musiklexikon“ von Doctor Hugo Riemann (Leipzig 1882, bibliographisches Institut) – älterer wollen wir gar nicht gedenken – kommt Visetti nicht vor.

Pietrucci (Napoleone). Biografia degli Artisti Padovani (Padova 1858, gr. 8°.) p. 281.