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BLKÖ:Vackař, Joseph

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 49 (1884), ab Seite: 184. (Quelle)
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Ein Joseph Vackař (geb. im Marktflecken Strunkovic im Piseker Kreise am 30. Mai 1830) besuchte die Ortsschule und ging 1843 nach Budweis, wo er das Gymnasium und die theologischen Studien beendete. Nach erlangter Priesterweihe trat er 1834 als Caplan zu Kadov in die Seelsorge, kam in gleicher Eigenschaft 1856 nach Lhenice, wurde 1858 Cooperator zu Wittingau, 1868 Pfarrer zu Hluboka. Im Druck erschien von ihm: „Jednota svatého detství Pána Ježíše a dítky pohanské. Co vánoční dárek dítkám křesťanským vůbec a spoluúdům svaté jednoty zvlásť. S osmi ocelorytinami“, d. i. Die Einheit der heil. Kindheit Jesu und die heidnischen Kinder. Weihnachtsgeschenk für christliche Kinder und insbesondere für die Mitglieder des Vereines. Mit acht Stahlstichen (Prag 1867, Styblo, 12°., 255 S.); – „Dějiny někdejší slavné řeholní kanonie svatého Augustina v Třeboni a některé památnosti tohoto starobylého města. Dle hodnoverných pramenů sestavil“, d. i. Geschichte der ehemaligen glorreichen Sanct Augustin-Ordenscanonie in Wittingau und einige Denkwürdigkeiten dieser alterthümlichen Stadt. Nach glaubwürdigen Quellen zusammengestellt (Prag 1867, Fuchs, gr. 8°., 144 S., mit 1 Bild). Der Reinertrag ist zur Restauration des Altars in der St. Augustin-Dekanatskirche gewidmet. Zur Zeit bekleidet Joseph Vackař die Würde eines bischöflichen Consistorialrathes und Dechants zu Sobeslau.