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BLKÖ:Ulmann, Martin

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Ullmann (Architekt)
Band: 49 (1884), ab Seite: 3. (Quelle)
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2. Martin Ulmann (geb. zu Telez in Mähren am 11. November 1662, gest. zu [4] Prag 26. October 1712) trat im October 1678 in den Orden der Gesellschaft Jesu ein, in welchem er 21 Jahre lang aus den Fächern der lateinischen Sprache, der Ethik, Philosophie, Moraltheologie und Auslegung der heiligen Schrift verwendet wurde. Im Druck sind von ihm erschienen: „Conclusiones philosophicae“ (Pragae 1693, Fol.) und „Aetas aurea illustrissimae familiae Sternbergicae in octavum saeculum in Bohemiae regno permanens“ (ib. 1698, Fol.). Als besonderen Curiosums ist seiner merkwürdigen Mäßigkeit zu gedenken, indem er in einer ganzen Woche kaum so viel aß, als ein Anderer in einem Tage. Er wurde fünfzig Jahre alt. –