Zum Inhalt springen

BLKÖ:Tvrdy, Franz Xaver (Suffragan)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Tvrdy, Franz Xaver
Nächster>>>
Tvrdy, Georg
Band: 48 (1883), ab Seite: 171. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Franz Xaver Tvrdy in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Tvrdy, Franz Xaver (Suffragan)|48|171|}}

Noch ist einiger Personen des Namens Tvrdy zu gedenken, so

1. eines zweiten Franz Xaver Tvrdy, welcher, aus Blatno in Böhmen gebürtig, dem geistlichen Stande sich widmete. Er wurde Domarchidiakon, dann Domdechant in Altbunzlau, ferner Weihbischof von Hippo und starb als Suffragan des Prager Erzbischofs im Jahre 1779, eben als er in der Minoritenkirche zu St. Jacob in [172] der Altstadt Prag eine Jüdin taufte. Nach Dlabacz fiele sein Todestag auf den 22. Mai, nach Frind[WS 1] auf den 2. März genannten Jahres. Ersterer rühmt Tvrdy als einen vortrefflichen Sänger und Musikus, hinzufügend, daß derselbe bei jeder Gelegenheit sein Glück der Tonkunst verdankte und deswegen gern die arme musikalische Jugend unterstützte. [Dlabacz (Gottfried Johann). Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1812, Haase, 4°.) Bd. III, Sp. 286. – Frind[WS 1] (Anton). Die Geschichte der Bischöfe und Erzbischöfe von Prag (Prag 1873, Calve, 8°.) S. 313, Nr. 19.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. a b Vorlage: Frint.