Zum Inhalt springen

BLKÖ:Trend (Maler)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 47 (1883), ab Seite: 152. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Friedrich Treml in der Wikipedia
Johann Friedrich Treml in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Trend (Maler)|47|152|}}

Trend, …... Das Stuttgarter „Kunstblatt“ und nach diesem Nagler, Bd. XIX., S. 67, gedenken eines Malers Trend, der 1846 in Wien gearbeitet habe, und von welchem sich heitere und niedliche Cabinetsbilder vorfänden. Vergeblich forschte ich nach einem Künstler dieses Namens und seinen Werken und glaube, daß der Maler Trend nur einem Druckfehler seine Entstehung verdankt, indem der Name des Malers Treml, vielleicht im Manuscript undeutlich geschrieben, im Satz zu Trend umgestaltet wurde. In der That stellte der bekannte Maler militärischer Bilder Friedrich Treml, dessen ich schon in diesem Bande [153] S. 120 gedachte, gerade in den Jahren 1846 und 1847 statt seiner beliebten Soldatenscenen, ein paar sehr gelungene Genrebilder, wirkliche Cabinetsstücke aus: „Die Braut am Grabe ihrer Mutter“; „Schleichhändler in Gefahr entdeckt zu werden“ und der figurenreiche „Empfang einer geweihten Kirchenglocke“. Verfasser dieses Lexikons glaubt also nicht irre zu gehen, wenn er den nicht vorhandenen Maler Trend auf den zu früh verstorbenen Treml zurückführt.