Zum Inhalt springen

BLKÖ:Tomiković, Alexander

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Tomicich, F. S.
Band: 46 (1882), ab Seite: 92. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Alexander Tomiković in Wikidata
GND-Eintrag: 140859063, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Tomiković, Alexander|46|92|}}

Tomiković, Alexander [Ližander] (gelehrter Franciscanermönch, geb. zu Esseg in Slavonien am 25. Jänner 1743, nach Anderen 1745, gest. ebenda im Jahre 1829). Er wurde Mitglied des Franciscanerordens Capistraner Provinz, um welchen er sich sehr verdient gemacht hat. Er bekleidete die Würde eines Guardians des Convents in seiner Vaterstadt Esseg und von 1809 bis 1811 jene des Minister provincialis. Im Druck sind von ihm folgende Schriften erschienen: „Josip poznan od bratze sroje v versih izpivan“, d. i. Der von seinen Brüdern erkannte Joseph in Versen besungen (Esseg 1791, 8°., 51 S.); ob nicht ein Drama? – „Xivot Petra Velikoga Cara Russie, izpisan od Arkimandrite Antonie Katifora[WS 1], i tretji put na svitlo dan u jezik Talianski a sada prineshen u Illiricski Slavonski smalim nadodanjem od – –“, d. i. Leben Peters des Großen, Czaren von Rußland, beschrieben von dem Archimandriten Anton Katifor[WS 2], veröffentlicht in italienischer Sprache und nun ins Illyrisch-slavonische übertragen von A. Tomiković (Esseg 1704, M. Divald, 8°., 376 S.); – „Sveta goverenja pedeset na vechu slavu Gospodina Boga Sabaoth, na pojhtenje blaxene divice Marie Bogorodice i ostalih svetih boxih priko godine sloxena etc.“, d. i. Fünfzig festliche Reden zu Ehren Gottes, der h. Jungfrau Maria, Mutter des Erlösers, und der übrigen Heiligen u. s. w. (Esseg 1797, M. Divald, 4°., 385 S.). Tomiković starb im hohen Alter von 87 Jahren.

Recensio provinciae s. Joannis a Capistrano (Budae 1830, 8°.) S. 312–316 von Greg. Csevapovich.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Antonie Kalifora.
  2. Vorlage: Anton Kalifor.